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Haarpflege
Wie Sie splissige Haarspitzen loswerden
Wie schön Ihr Haar auch ist, brüchige Haarspitzen lassen es krank aussehen. Die Ursachen für Spliss können dabei sehr verschieden sein
und leider kann man nicht viel tun, um geschädigtes Haar, wenn es erst einmal kaputt ist, wieder zu reparieren.
In der Vergangenheit wurde häufig versucht, Spliss durch das Versengen der Haarspitzen den Kampf anzusagen. Man muss nicht extra
betonen, dass dies keine Lösung war, sondern das Problem eher verschlimmerte.
Generell gilt: splissige Haarspitzen können nicht repariert werden. Die einzig wirkungsvolle Art und Weise, sein Haar von Spliss zu
befreien, ist die Spitzen abzuschneiden. Verhindern Sie ein wiederholtes Auftreten von brüchigen Spitzen durch ein regelmäßiges
Nachschneiden alle sechs Wochen. Wichtig ist vor allem, ignorieren Sie Spliss nicht! Je länger Sie kaputtes Haar sich selbst überlassen,
desto weiter wird sich der Spliss den Haarschaft vorarbeiten. Letztlich wäre dann das drastische (dramatische?) Abschneiden einer
relativ großen Haarlänge unausweichlich.
Es gibt einige wenige Produkte die helfen, geschädigte Haarspitzen zeitweise zu reparieren indem sie die Spitzen umkleiden und
versiegeln. Sobald das Haar jedoch gewaschen oder gebürstet wird, kommen die brüchigen Spitzen wieder zum Vorschein.
Auch eine sehr intensive Behandlung mit Conditioner kann helfen, den Haarschaft provisorisch zu reparieren. Aber auch dies ist nur eine
vorübergehende Lösung.
Der einzig wirkungsvolle Weg mit splissigem Haar umzugehen ist, es zu versuchen Spliss von vorn herein zu verhindern. Dabei kommt es
sehr auf den Haartyp an. Das Haar einiger Menschen ist anfälliger für Spliss als das von anderen. Doch obwohl trockenes Haar wesentlich
schneller zerfasert als anderes, ist dies nicht der einzigste Haartyp, dem Spliss zu schaffen macht. Einen großen Unterschied macht
auch ein richtige und wirkungsvolle Haarpflege.
Zu starkes und häufiges Bürsten wie auch übertriebenes Toupieren der Haare strapaziert die schützende Schuppenschicht des Haars. Dabei
wird die Cuticula vor allem an den Haarspitzen geschädigt.
Eine weitere Hauptursache für Haarbruch ist das Kämmen des noch nassen Haares, da sich nasses Haar bis zu 25% dehnt.
Die Strapazen, denen das Haar beim Färben oder einer Dauerwellenbehandlung ausgesetzt ist, schwächen es und machen es somit anfällig
für brüchige Haarspitzen. Vor allem hier sollte das Haar besonders intensiv gepflegt werden, wobei die passenden Pflegeprodukte nicht
fehlen dürfen. Benutzen Sie besonders viel Conditioner und kämmen Sie Ihr Haar sorgfältig bevor Sie es auswaschen.
Die Verwendung von Heißgeräten wie etwa einem Glätteisen oder Lockstab kann dazu führen, dass Ihr Haar immer trockener wird, bis es
schließlich an den Haarspitzen bricht. Versuchen Sie, so wenig wie möglich mit diesen Geräten zu arbeiten! Wenn Sie sie dennoch
benutzen möchten, sollten Sie ihr Haar auf jeden Fall durch ein passendes Produkt vor Hitzeschäden schützen.
Wenn Sie Haarbruch vermeiden möchten ist ebenfalls nicht empfehlenswert, das Haar mit dem Handtuch zu trocken. Besser ist es, Ihr Haar
mit einem Handtuch kurz zu frottieren und so den größten Teil der Nässe zu entfernen. Danach sollte es mit einem groben, großzackigen
Kamm gekämmt werden. Vermeiden Sie so gut es geht, Ihr Haar mit dem Föhn zu trocknen, da auch diese Hitze Ihrem Haar keinen Gefallen
tut.
Auch Haargummis und alle anderen Accessoires zum Schmücken der Haare können Ihr Haar schädigen. Versuchen Sie grundsätzlich, weiche und
ummantelte Haargummis zu benutzen, da Haargummis ohne Schutzmantel beim Entfernen häufig einen ganzen Bausch von Haaren mit
herausziehen. Anderer Haarschmuck kann die Haarspitzen entweder schädigen oder aber schwächen.
Und zu guter Letzt: Ihr Haar ist auch Spiegel Ihrer Gesundheit.
Wenn Sie eine trockene Kopfhaut haben, wird Spliss eher auftreten, da Ihr Haarschaft nicht mit genügend Feuchtigkeit versorgt werden
kann. Auch eine sehr fettarme Ernährung kann Ihr Haar stumpf wirken und anfälliger für Haarbruch werden lassen.
©Hairfinder.com
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