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Haarpflege
Die reifere Frau und ihr Haar (2)
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Wenn pigmentiertes Haar grau wird, ändert sich nicht nur die Haarfarbe. Der Haarschaft wird kompakter, wodurch sich das Haar weniger
leicht penetrieren lässt. Das bedeutet, dass sich das Haar nicht mehr so leicht in Locken oder Wellen legen lässt und es resistenter
gegen chemische Behandlungen wie Dauerwellen oder besonders Färben wird. Letzteres ist besonders ironisch, da eine der häufigsten
Gründe für das Haarefärben überhaupt die Abdeckung grauer Haare ist!
Um das Haar weniger resistent gegen Farbe zu machen, kann vor dem Auftragen von Farbe eine Art Aufweichprozess durchgeführt warden,
der den Haarschaft leicht aufgedunsen macht. So kann die Haarfarbe durch den äußeren Haarschaft ins Haar gelangen. Ohne diesen
Prozess können Sie eventuell nach einem 20-minütigen Farbvorgang die Farbe auswaschen, nur um festzustellen, dass alle Farbe aus
Ihrem Haar verschwindet und die Haare genau so grau sind wie vorher.
Es gibt aber auch viele Frauen, die ihr graues Haar mögen, besonders wenn das Grau silbrig oder schneeweiß wird, was unter Umständen
sehr gut aussehen kann. Oft jedoch wirkt das Grau glanzlos, müde oder gelblich, was meistens auf äussere Umstände wie
Umwelteinflüsse, Produktrückstände im Haar oder die Ernährung zurückzuführen ist. Hier bieten sich Shampoos und Spülungen speziell
für graues Haar an, die die Haare glänzender wirken lassen und die gelblichen Verfärbungen durch Produktrückstände entfernen. Diese
Produkte enthalten in der Regel klärende Substanzen und leicht bläuliche Tönungen, die dem Gelbton entgegenwirken und graues Haar
silbrig glänzen lassen.
©Hairfinder.com
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